Zutaten: Schreibzeug
Rezept:
Egal, ob ich an Astrologie glaube oder nicht: Heute schreibe ich mir mein eigenes Horoskop für die nächsten zwölf Monate. Entweder ich überlege mir schon vorher, was ich mir für das kommende Jahr wünsche und formuliere es dann oder ich lasse die Ideen direkt beim Schreiben entstehen.
Das kann dann so aussehen: "Du bist ein Glückskind! Jetzt meinen es die Sterne besonders gut mit dir! Du erfreust dich bester Gesundheit, das ganze Jahr über wird dir viel Liebe geschenkt, du verbringst viel gute Zeit mit deinen Freund*innen, deine berufliche Laufbahn entwickelt sich prächtig, in den nächsten sechs Monaten machst du eine Traumreise und in der zweiten Jahreshälfte geht ein bereits fast aufgegebener Wunsch überraschend in Erfüllung..."
Dann wird es Monat für Monat detaillierter; ich schreibe zu allen Bereichen, die mir wichtig sind, schöne Entwicklungen in mein Horoskop. Ich achte darauf, positiv zu bleiben, dafür darf es ruhig so richtig üppig und traumhaft ausfallen.
Zum Abschluss lese ich mir noch einmal alles durch, sage (laut oder in Gedanken) "So ist es und so sei es!" und lege mein Horoskop an einen guten Platz. Dort kann ich es immer wieder hervorholen und lesen oder in spätestens einem Jahr mit Begeisterung feststellen, was sich alles bewahrheitet hat.
Dauer: 15 Minuten, je nach Wunschmenge und vorhandener Zeit auch mehr.
Viel Vergnügen beim Wahrsagen
wünscht Daniela Reiter
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Dieses Rezept findest Du im gelben Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Mittwoch, 30. Dezember 2015
30.12. Vom Winde verweht
Zutaten: Keine erforderlich, evtl. Seifenblasen
Rezept:
Mein Leben bringt mir viel Erfreuliches und doch gibt es auch ein paar Sachen, die ich nicht weiter mitnehmen möchte: alte Gewohnheiten, Ängste, Sorgen, Grübeleien, Streitigkeiten, böse Erinnerungen, Trauer, Ärger, aber auch Wünsche, die sich nicht erfüllt haben und die nun nicht mehr aktuell sind.
Ich nehme mir heute die Zeit dazu, mich davon zu verabschieden, um all das los zu lassen. Dazu denke ich an jede Sache einzeln, hole sie mir bewusst her und stelle mir dann vor, dass ich das Ganze in eine Seifenblase setze und davon ziehen lasse. Da schaut es gleich ein bisschen weniger schrecklich aus, wenn es in der schillernden Haut steckt, außerdem ist es auf einmal viel kleiner, wird viel leichter und schon schwebt es davon…
Wenn die Seifenblase dann zerplatzt, hat es sich für mich erledigt und ich wende mich der nächsten Sache zu. Das mache ich so lange, bis ich alles los geworden bin; vielleicht schicke ich tatsächlich Seifenblasen mit auf den Weg und erfreue mich an ihrer spielerischen Leichtigkeit.
Dauer: 15 Minuten, je nach Liste an Loszulassendem und verfügbarer Zeit auch mehr.
Time to say good-bye!
Daniela Reiter
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Rezept:
Mein Leben bringt mir viel Erfreuliches und doch gibt es auch ein paar Sachen, die ich nicht weiter mitnehmen möchte: alte Gewohnheiten, Ängste, Sorgen, Grübeleien, Streitigkeiten, böse Erinnerungen, Trauer, Ärger, aber auch Wünsche, die sich nicht erfüllt haben und die nun nicht mehr aktuell sind.
Ich nehme mir heute die Zeit dazu, mich davon zu verabschieden, um all das los zu lassen. Dazu denke ich an jede Sache einzeln, hole sie mir bewusst her und stelle mir dann vor, dass ich das Ganze in eine Seifenblase setze und davon ziehen lasse. Da schaut es gleich ein bisschen weniger schrecklich aus, wenn es in der schillernden Haut steckt, außerdem ist es auf einmal viel kleiner, wird viel leichter und schon schwebt es davon…
Wenn die Seifenblase dann zerplatzt, hat es sich für mich erledigt und ich wende mich der nächsten Sache zu. Das mache ich so lange, bis ich alles los geworden bin; vielleicht schicke ich tatsächlich Seifenblasen mit auf den Weg und erfreue mich an ihrer spielerischen Leichtigkeit.
Dauer: 15 Minuten, je nach Liste an Loszulassendem und verfügbarer Zeit auch mehr.
Time to say good-bye!
Daniela Reiter
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Dienstag, 29. Dezember 2015
29.12. Wühlen und Fühlen
Zutaten: Getrocknete Linsen/Bohnen/Erbsen, Kaffeebohnen, Reis, Erdnüsse oder ähnliches, zwei Schüsseln.
Rezept:
Heute aktiviere ich meinen Tastsinn: Ich schütte getrocknete Bohnen oder ähnliches in eine Schüssel und wühle darin herum. Ich nehme eine Hand voll und lasse sie durch meine Finger rieseln, leere sie von einer Hand in die andere oder schaufle sie von einer Schüssel in die andere. Ich nehme ein paar wenige und bewege sie sanft zwischen meinen Handflächen, bewege sie auf dem Handteller, reibe sie zwischen den Fingern. Dann stecke ich nur die Fingerspitzen in die volle Schüssel und kreise damit herum.
Wenn ich verschiedene Früchte zur Verfügung habe, vergleiche ich das jeweilige Gefühl, stecke z.B. die eine Hand in die Schüssel mit Erbsen und die andere in die mit dem Reis.
Das Ganze probiere ich auch mit geschlossenen Augen, konzentriere mich einmal auf das Gefühl und dann auf die Geräusche, die die verschiedenen Bewegungen verursachen. Ich kann mich auch der Reihe nach auf alles andere be-sinnen: Welche Muster sehe ich? Was rieche ich? Wie schmecken die Körner wohl gekocht/verarbeitet?
Dann sitze ich in Stille und spüre dem Gefühl nach. Zum Abschluss danke ich den Früchten und packe sie wieder ein.
Dauer: 15 Minuten, je nach Auswahl an Zutaten und verfügbarer Zeit auch mehr.
Lustvolles Wühlen und Fühlen
wünscht Daniela Reiter
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Dieses Rezept findest Du im magentafarbenen Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.
Rezept:
Heute aktiviere ich meinen Tastsinn: Ich schütte getrocknete Bohnen oder ähnliches in eine Schüssel und wühle darin herum. Ich nehme eine Hand voll und lasse sie durch meine Finger rieseln, leere sie von einer Hand in die andere oder schaufle sie von einer Schüssel in die andere. Ich nehme ein paar wenige und bewege sie sanft zwischen meinen Handflächen, bewege sie auf dem Handteller, reibe sie zwischen den Fingern. Dann stecke ich nur die Fingerspitzen in die volle Schüssel und kreise damit herum.
Wenn ich verschiedene Früchte zur Verfügung habe, vergleiche ich das jeweilige Gefühl, stecke z.B. die eine Hand in die Schüssel mit Erbsen und die andere in die mit dem Reis.
Das Ganze probiere ich auch mit geschlossenen Augen, konzentriere mich einmal auf das Gefühl und dann auf die Geräusche, die die verschiedenen Bewegungen verursachen. Ich kann mich auch der Reihe nach auf alles andere be-sinnen: Welche Muster sehe ich? Was rieche ich? Wie schmecken die Körner wohl gekocht/verarbeitet?
Dann sitze ich in Stille und spüre dem Gefühl nach. Zum Abschluss danke ich den Früchten und packe sie wieder ein.
Dauer: 15 Minuten, je nach Auswahl an Zutaten und verfügbarer Zeit auch mehr.
Lustvolles Wühlen und Fühlen
wünscht Daniela Reiter
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Montag, 28. Dezember 2015
28.12. Das Gute im Schlechten
Zutaten: keine erforderlich; evtl. Schreibzeug
Rezept:
Heute denke ich darüber nach, welche guten Dinge aus etwas ursprünglich Schlechtem entstanden sind.
Das können Kleinigkeiten sein: Ich habe den Bus verpasst, aber im nächsten eine liebe Bekannte getroffen. Und auch große Dinge: Nach einer Trennung habe ich wunderbare Menschen kennen gelernt, die nun in der Patchwork-Familie mein Leben bereichern.
Ich sammle alle guten Dinge, die mir auf diesem Wege einfallen, und bin dankbar dafür.
Dauer: 15 Minuten, je nach Fülle an Gutem und verfügbarer Zeit auch mehr.
Danke für das Gute!
Daniela Reiter
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Dieses Rezept findest Du im orangen Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.
Rezept:
Heute denke ich darüber nach, welche guten Dinge aus etwas ursprünglich Schlechtem entstanden sind.
Das können Kleinigkeiten sein: Ich habe den Bus verpasst, aber im nächsten eine liebe Bekannte getroffen. Und auch große Dinge: Nach einer Trennung habe ich wunderbare Menschen kennen gelernt, die nun in der Patchwork-Familie mein Leben bereichern.
Ich sammle alle guten Dinge, die mir auf diesem Wege einfallen, und bin dankbar dafür.
Dauer: 15 Minuten, je nach Fülle an Gutem und verfügbarer Zeit auch mehr.
Danke für das Gute!
Daniela Reiter
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Labels:
Dankbarkeit,
Rückblick,
Selbstcoaching
Sonntag, 27. Dezember 2015
Ich als Superheld*in
Zutaten: Papier, Stifte, evtl. alte Zeitschriften, Schere und (Super;-)Kleber
Rezept:
Ich fertige heute ein Selbstportrait von mir an – ich als Superheld*in! Ich beginne damit, meine Gestalt in schönsten Farben zu malen oder passende Teile aus einer Zeitschrift auszuschneiden und als Collage zu Papier zu bringen. Dabei lasse ich falsche Bescheidenheit außen vor und betone stattdessen meine Vorzüge: Meine gute Frisur, meine held*innenhafte Haltung, die Mensch gewordene innere Schönheit.
In weiterer Folge statte ich mein Selbstbildnis mit allen Details aus die zur Darstellung meiner Stärken und Superfähigkeiten nötig sind: Die coole Brille für den Durchblick, die Glühbirne über dem Kopf für meine guten Einfälle, das Superheld*innen-Cape mit dem ich rasch zur Stelle sein und im Fall des Falles meine Mitmenschen wärme und schütze,…
Ich mache keinen Hehl aus meinen zahlreichen guten Eigenschaften, betone was da ist, und verstärke, was sein könnte. Beschriftung der einzelnen Teile kann mir und anderen als Gedächtnisstütze dienen.
Zu guter Letzt montiere ich das Bild gut sichtbar an meinem Spiegel oder versteckt in meiner Kastentür, wo ich täglich offen oder heimlich daran erinnert werden, was ich für ein*e tolle*r Held*in bin!
Dauer: 15 Minuten, je nach Superfähigkeiten und vorhandener Zeit auch mehr.
Du bist SUPER!
Daniela Reiter
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Dieses Rezept findest Du im gelben Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.
Rezept:
Ich fertige heute ein Selbstportrait von mir an – ich als Superheld*in! Ich beginne damit, meine Gestalt in schönsten Farben zu malen oder passende Teile aus einer Zeitschrift auszuschneiden und als Collage zu Papier zu bringen. Dabei lasse ich falsche Bescheidenheit außen vor und betone stattdessen meine Vorzüge: Meine gute Frisur, meine held*innenhafte Haltung, die Mensch gewordene innere Schönheit.
In weiterer Folge statte ich mein Selbstbildnis mit allen Details aus die zur Darstellung meiner Stärken und Superfähigkeiten nötig sind: Die coole Brille für den Durchblick, die Glühbirne über dem Kopf für meine guten Einfälle, das Superheld*innen-Cape mit dem ich rasch zur Stelle sein und im Fall des Falles meine Mitmenschen wärme und schütze,…
Ich mache keinen Hehl aus meinen zahlreichen guten Eigenschaften, betone was da ist, und verstärke, was sein könnte. Beschriftung der einzelnen Teile kann mir und anderen als Gedächtnisstütze dienen.
Zu guter Letzt montiere ich das Bild gut sichtbar an meinem Spiegel oder versteckt in meiner Kastentür, wo ich täglich offen oder heimlich daran erinnert werden, was ich für ein*e tolle*r Held*in bin!
Dauer: 15 Minuten, je nach Superfähigkeiten und vorhandener Zeit auch mehr.
Du bist SUPER!
Daniela Reiter
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Dieses Rezept findest Du im gelben Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.
Samstag, 26. Dezember 2015
26.12. Eine Kerze beobachten – das eigene Feuer hüten
Zutaten: Kerze, Streichhölzer
Rezept:
Eine Kerze anzünden, die Flamme beobachten und über das eigene Feuer nachdenken: Wofür brenne ich leidenschaftlich? Was bringt mich zum Lodern? Laufe ich Gefahr auszubrennen?
Das eigene Feuer hüten heißt, es mit Brennholz zu versorgen, zu schüren und darauf zu achten, dass das Feuer nicht ausgeht, aber auch nicht zu schnell verbrennt.
Das Feuer braucht einen guten Abzug und gutes Brennmaterial, damit es erleuchten und wärmen kann. Achte ich gut auf meine Flamme?
Dauer: 15 Minuten, je nach Zeit und Größe der Kerze auch mehr
Wärmendes Meditieren
wünscht Daniela Reiter
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Dieses Rezept findest Du im petrolfarbenen Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.
Rezept:
Eine Kerze anzünden, die Flamme beobachten und über das eigene Feuer nachdenken: Wofür brenne ich leidenschaftlich? Was bringt mich zum Lodern? Laufe ich Gefahr auszubrennen?
Das eigene Feuer hüten heißt, es mit Brennholz zu versorgen, zu schüren und darauf zu achten, dass das Feuer nicht ausgeht, aber auch nicht zu schnell verbrennt.
Das Feuer braucht einen guten Abzug und gutes Brennmaterial, damit es erleuchten und wärmen kann. Achte ich gut auf meine Flamme?
Dauer: 15 Minuten, je nach Zeit und Größe der Kerze auch mehr
Wärmendes Meditieren
wünscht Daniela Reiter
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Freitag, 25. Dezember 2015
25.12. Post von früher
Zutaten: Briefpapier, Stift, (altes) Adressbuch
Rezept:
Zwischendurch denke ich immer wieder mal an Menschen von früher, zu denen ich heute keinen Kontakt mehr habe. Schade eigentlich! Bei vielen aber auch gut so wie es ist: Wir haben ein Stück des Weges geteilt und dann sind wir in verschiedene Richtungen gegangen. Kein Streit, kein Groll, aber eben einfach kein Kontakt mehr.
Oft bin ich neugierig, was aus Freund_innen und Bekannten von damals geworden ist, wie ihr Leben jetzt aussieht. Virtuelle Vernetzung ermöglicht ja einiges, ersetzt aber einfach nicht den persönlichen Kontakt.
Ich überlege mir heute, wer aller mein Leben bereichert hat, z.B. in meiner Schulzeit. An eine_n dieser Menschen schreibe ich dann einen Brief in dem ich erzähle, wie ich lebe und was sich in den Jahren seit unserem letzten Treffen getan hat.
Ich kann die aktuelle Adresse herausfinden und den Brief auch tatsächlich abschicken oder ich behalte ihn einfach für mich.
Dauer: 15 Minuten, je nach verfügbarer Zeit und Schreibfluss auch mehr.
Schönen Rückblick
wünscht Daniela Reiter
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Dieses Rezept findest Du im magentafarbenen Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.
Rezept:
Zwischendurch denke ich immer wieder mal an Menschen von früher, zu denen ich heute keinen Kontakt mehr habe. Schade eigentlich! Bei vielen aber auch gut so wie es ist: Wir haben ein Stück des Weges geteilt und dann sind wir in verschiedene Richtungen gegangen. Kein Streit, kein Groll, aber eben einfach kein Kontakt mehr.
Oft bin ich neugierig, was aus Freund_innen und Bekannten von damals geworden ist, wie ihr Leben jetzt aussieht. Virtuelle Vernetzung ermöglicht ja einiges, ersetzt aber einfach nicht den persönlichen Kontakt.
Ich überlege mir heute, wer aller mein Leben bereichert hat, z.B. in meiner Schulzeit. An eine_n dieser Menschen schreibe ich dann einen Brief in dem ich erzähle, wie ich lebe und was sich in den Jahren seit unserem letzten Treffen getan hat.
Ich kann die aktuelle Adresse herausfinden und den Brief auch tatsächlich abschicken oder ich behalte ihn einfach für mich.
Dauer: 15 Minuten, je nach verfügbarer Zeit und Schreibfluss auch mehr.
Schönen Rückblick
wünscht Daniela Reiter
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