Sonntag, 1. Dezember 2013

1.12. Let it flow, let it flow, let it flow!

Zutaten: Papier, guter Stift (z.B. Füllfeder, weicher Bleistift), Eieruhr (die Stoppuhr-Funktion des Mobiltelefons tut’s auch)

Rezept:
Einfach drauf los schreiben wirkt befreiend. Als Morgenseiten gegönnt, verhilft es zu Konzentration und Kreativität für die folgende Arbeit und dient als guter Start in den Tag. Am Abend unterstützt es beim Abschließen des (Arbeits-)Tages, damit die Gedankenspirale unterbrochen wird und Erholung möglich ist. Ganze Bücher wurden in ihrer Rohfassung so geschrieben und auch für Abschlussarbeiten, Artikel und Blogposts soll es funktionieren…

Im wunderbaren Writer’sStudio habe ich folgende Regeln bekommen, die das freie Schreiben unterstützen und besonders lustvoll machen. Ich habe ein eigenes Buch für meine Morgenseiten und schreibe am Liebsten mit meiner Füllfeder, weil es da so richtig flutscht.

Freewriting – 10 Regeln
(nach Natalie Goldberg & Peter Elbow*)

1. Wähle einen Begriff oder ein Thema als Ausgangspunkt.
2. Stelle eine Eieruhr auf 10, 15 oder 20 Minuten.
3. Beginne einfach zu schreiben, was immer dir durch den Kopf geht.
4. Die schreibende Hand bleibt immer in Bewegung.
5. Lies nicht, was du geschrieben hast. Schreib einfach weiter.
6. Nichts löschen oder wegstreichen!
7. Sorge dich nicht um Rechtschreibung, Satzzeichen & Grammatik.
8. Verliere die Kontrolle, folge einfach deinen Gedanken. Exkurse und Blödsinn sind ok.
9. Wenn du nicht weiter weißt, schreib so lange „mir fällt nichts ein“, bis wieder ein neuer Gedanke kommt…
10. Wenn die Zeit um ist, schreib den angefangenen Gedanken fertig und dann stopp! Freu dich auf’s nächste Mal. 

*Natalie Goldberg, Writing Down the Bones, Shambala Publications, Boston 1986 und Peter Elbow, Writing With Power, Oxford University Press, New York 1998.

Dauer: 15 Minuten, je nach verfügbarer und voreingestellter Zeit auch mehr.

Genüssliches Schreiben!

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