Mittwoch, 19. Dezember 2012

19.12. 4 x 5: ein Rhythmus der Kraft gibt (Gastbeitrag)

Zutaten:
ein paar ruhige Minuten, Konzentration und mein Atem

Rezept:
Ich nehme mir ein paar Minuten Zeit über meinen Rhythmus im Leben nach zu denken. Habe ich die Möglichkeit, meine Rhythmen zu leben? Wann und wo wird mir ein Rhythmus vorgegeben? Wie erlebe ich die Rhythmen der Natur, die Jahreszeiten? Haben sie Platz in meinem Alltag oder erlebe ich den Wechsel der Jahreszeiten nur mehr beim Kauf der aktuellen Mode?

Ein Rhythmus, der mich immer begleitet, ist der meines Atems. In jedem Augenblick kann ich meine Aufmerksamkeit auf  den Atem richten und dessen Rhythmus beobachten: fließt er ruhig und gleichmäßig? Langsam oder schnell? Ein Rhythmus, der Kraft gibt, ist folgender: Ich konzentriere mich auf meinen Atem, achte auf meinen Einatmen und Ausatmen. Dann nehme ich vier kurze Atemzüge. Der Einatem folgt auf den Ausatem und der Ausatem dem Einatem. Ohne Pause. Nach den 4 kurzen Atemzügen mache ich einen langen Atemzug. Das wiederhole ich noch drei Mal. Habe ich die zwanzig verbundenen Atemzüge beendet, überlasse ich mich dem Atemfluss, spüre nach, und freue mich, etwas für mein Energieniveau getan zu haben!

Gutes Gelingen und viel Freude mit dem Atem!

Autorin:
Astrid Lampl, Klinische und Gesundheitspsychologin, Arbeits- und Notfallpsychologin, Atemtrainerin, Entspannungstrainerin. Schwerpunkt meiner Tätigkeit: Notfallpsychologie und Krisenintervention. Vorträge, Workshops und Seminare zum Thema Stress, Burnout, Entspannung und ganz besonders liegt mir die Atemarbeit und Atementspannungstrainings am Herzen.

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