Donnerstag, 3. Dezember 2015

3.12. Geduld mit mir

Zutaten: Schreibzeug, evtl. ein eigenes Notizbuch für mein Wohlbefinden
Rezept:
Ich bin mit mir selber viel zu oft ungeduldig. Treibe mich an, hetzte mich durch den Tag. Verschiebe alles, was mir gut tun würde, aber Zeit braucht, auf später, irgendwann. Im Oberösterreichischen klingt das so: "Dummet di! Brodel ned so long!" Charmant, aber trotzdem stressig.

Oder wenn es darum geht, etwas „noch immer nicht“ zu wissen/zu können/besser zu machen: „Jetzt bin ich schon so alt und trotzdem …“

In diesem Dezember möchte ich es anders machen: Mir Zeit geben, Zeit lassen. Um innezuhalten. Die Feinheiten des Alltags wahrzunehmen. Zur Ruhe zu kommen. Das Leben zu genießen. Gut zu mir zu sein.

Dafür überlege ich, in welchen Situationen ich besonders wenig Geduld mit mir habe – und wie ich mich da entschleunigen kann. Ein bisschen früher starten. Ein wenig weniger machen. Geduldig sein mit mir. Und es kann auch heißen, dass ich die Übungen aus diesem Newsletter einfach nur lese und nicht mehr damit mache - Geduld mit mir! Es soll ja nicht zum Entspannungs-Stress führen...

Das schreibe ich mir auf, um mich daran zu erinnern: Gut Ding braucht Weile.

Dauer:
15 Minuten, je nach Länge des Geduldsfadens und verfügbarer Zeit auch mehr.

Gutes Genießen
wünscht Daniela Reiter
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Dieses Rezept findest Du im orangen Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

2.12. Mein Wunschzettel



Zutaten: Notizbuch/Block, Stift

Rezept: In Ruhe in mich gehen: Was wünsche ich mir vom Dezember, wie wird der Jahresausklang ein gelungener? Viele haben in ihrer Kindheit einen Brief ans Christkind geschrieben (oder tun das auch jetzt noch). Dieser Wunschzettel ist an mich selber gerichtet: Wie soll dieser Monat werden?

Obwohl im Dezember von vielen der Advent gefeiert wird, ist es doch für die meisten Menschen alles andere als „die stillste Zeit des Jahres“. Gerade jetzt tut es gut, inne zu halten und in zu überlegen, was und wer mir wichtig ist. All das schreibe ich auf (und platziere es gut sichtbar), damit ich es jederzeit nachlesen kann. Ich denke an mich!

Dauer: 15 Minuten, ja nach vorhandener Zeit und Muße auch mehr.

Viel Spaß beim Wünschen
wünscht Daniela Reiter

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Dieses Rezept findest Du im petrolfarbenen Kartenset; das und die vier anderen kannst du
hier bestellen.

Dienstag, 1. Dezember 2015

1.12. Verabredung mit mir



Zutaten: Kalender, Stift

Rezept: Ich möchte meine Zeit gut für mich nützen, schließlich ist es auch das Beste, was ich für die anderen tun kann: Gut auf mich selbst zu schauen!

Dafür plane ich für die kommenden Wochen Verabredungen mit mir ein: Jeden Morgen treffe ich mich mit mir für zumindest fünfzehn Minuten, um noch vor dem Frühstück ein paar Seiten in mein Tagebuch zu schreiben. Oder ich trage einen Abend in der Woche fix für mich ein, wo ich mir etwas Gutes koche und mich verwöhne. Ich schreibe in den Kalender wöchentliche Treffen mit mir selbst als Besprechung ein; da gehe ich dann für eine Stunde schwimmen oder spazieren. Oder es wird ein täglicher Termin nach Arbeitsschluss, an dem ich diese schönen Geschichten aus meiner Kindheit wieder lese.

Diese Termine haben höchste Priorität für mich. Ich freue mich darauf, mir zu begegnen!

Dauer: 15 Minuten, ja nach Plänen mit mir und verfügbarer Zeit auch mehr.

Viel Spaß beim Planen
wünscht Daniela Reiter

Dieses Rezept findest Du im gelben Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.

Montag, 16. November 2015

Kleine Dinge die mich glücklich machen

Angeregt durch verschiedene Texte, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, möchte ich heute einfach ein paar kleine Dinge auflisten, die mich glücklich machen. Weil ich das brauche, um den Fokus auf die wesentlichen Dinge meines Alltags zu richten.

  1. Das Kind greift beim Einschlafen nach meiner Hand.
  2. Die reife Avocado auf dem getoasteten Schwarzbrot.
  3. Ein neuer Ohrwurm löst endlich den alten ab.
  4. Das Glas Wasser auf meinem Schreibtisch.
  5. Das Sternen-Klebeband macht sich richtig gut auf dem Packerl mit den Kartensets, die ich nach Deutschland schicke.
  6. Schon wieder Sonne auf dem Weg vom Kindergarten ins Büro.
  7. Home Office. In der wirklich gemütlichen Hose.
  8. Morgenseiten schreiben mit meiner Füllfeder, die ich seit dem Gymnasium habe.
  9. Tess Gerritsen's neues Buch, schon wieder sehr spannend: Playing with Fire.
  10. Das letzte Foto mit meiner Oma neben dem Computer, von dem Tag, an dem sie ihr Urenkerl mit Erzählungen vom Hausbau vor mehr als 40 Jahren unterhalten hat.
Es tut mir gut, die kleinen Dinge wieder bewusst in den Blick zu nehmen - vor allem dann, wenn mich die großen, weltpolitischen ängstigen.

Montag, 12. Oktober 2015

Mehr Zeit für mich




Als Arbeitspsychologin werde ich oft gefragt: „Was kann ich tun, um mehr Zeit für mich zu haben?“ Ganz plump möchte ich darauf antworten: „Nimm sie dir einfach!“ Dabei weiß ich selbst, dass das eben nicht so einfach ist. Viele von uns haben streng durchgetaktete Tage, manche sogar sieben pro Woche, für andere sind vor allem die Werktage dicht. Erwerbsarbeit, Schule, Kurse geben den Rahmen vor, dazwischen werden werden Erledigungen, Hausarbeit und sonstige „To Do’s“ hineingezwickt.

IDEALERWEISE ist das alles „Zeit für mich“! Weil ich meine Arbeit liebe, Freude an den Kursen habe (und auch denen meiner Kinder), weil ich auch die notwendigen Erledigungen genießen kann.
ÜBLICHERWEISE ist das aber nur „eigentlich“ so: Eigentlich macht mir das ja Spaß, aber… Eigentlich mag ich meine Arbeit ja, aber… Eigentlich koche ich ja gerne, aber…

Aber wo bleiben sie, die Freude und der Genuss? Oft bleiben sie da auf der Strecke, wo für die einzelnen Bereiche nicht mehr genug Zeit bleibt. Wo ich nicht mehr mit meiner vollen Aufmerksamkeit dabei bin, weil schon das Nächste bedacht werden muss, die nächste Aufgabe, der nächste Schritt, der nächste Punkt auf meiner To-Do-Liste.

Was mir dabei hilft: Ich stelle mir einen Wecker. Denn das Begrenzen der Zeit ist nicht so sehr Einschränkung als vielmehr die Erlaubnis, mich in dieser Zeit ausschließlich der einen Aufgabe zu widmen, die ich mir jetzt vorgenommen habe.

Für das Schreiben nutze ich den Wecker am meisten. Es ist aber auch der gleiche Effekt, wenn ich in der begrenzten Zeit, die noch übrig ist bevor ich zum Kindergarten oder zum Zug gehe (okay, oft eher „eile“), noch einige Punkte rasch abhake. Für die hätte ich sowieso nicht mehr Zeit benötigt, aber zum Beginn des Bürotages hätte ich viel zu viel Zeit verplempert. Wenn es keine Zeit zum Vertrödeln gibt, nutze ich die vorhandene effizient.

Zurück zur Ausgangsfrage: Mehr Zeit für mich. Der erste Schritt ist es, mich selbst wichtig zu nehmen und entsprechende Zeit für mich fix einzuplanen. Womit ich sie fülle, hängt ganz von meinen Interessen ab.   

31 neue Rezepte gibt es im neuen Kartenset für mehr Lebensbalance. Es ist das mittlerweile fünfte seiner Art und liefert wieder inspirierende Fotos auf der einen Seite und Rezepte für mehr Wohlgefühl auf der anderen: Entspannungstechniken, Achtsamkeitsübungen und Selbstcoaching-Anleitungen, die als liebevolle Anleitung dienen, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Als Geschenk - für mich selbst oder für andere liebe Menschen.

Zur Erinnerung: Das Beste, was für andere tun können, ist es gut auf uns selbst zu achten! Mehr dazu hier.

Mehr Infos zum Kartenset gibt es auf der Website.
Hier geht es direkt zum Bestellformular.